Der Letzte Wille eines Menschen ist hochzuhalten und zu respektieren. Testamentarische Verfügungen reichen hier von ganz persönlichen Details und Nachrichten an geliebte Menschen bis hin zu Erklärungen zum Umgang mit der materiellen Hinterlassenschaft.

Wie funktioniert eine Testamentsvollstreckung?

Nach deutschem Erbrecht hat der freie Wille des Verstorbenen (auch Erblasser) immer den absoluten Vorrang. Jedoch kommt es immer wieder vor, dass der Erblasser schon zu Lebzeiten verständliche Zweifel an der Durchsetzung seines Willens nach seinem Tod hat. Manchmal sollen auch die Erben von der Verwaltung entlastet oder auch die Erben durch eine neutrale Person vor Streit über Auslegung und Umsetzung bewahrt werden. In solch einem Fall ist der Erblasser gut beraten, einen Testamentsvollstrecker zu ernennen, welcher dafür Sorge trägt, dass die Verfügungen aus dem Testament auch ordnungsgemäß umgesetzt werden. Hat der Erblasser nicht zu Lebzeiten eine Person als Testamentsvollstrecker ernannt, so gibt es noch die Möglichkeit, vom Erblasser ermächtigte Dritte oder das Nachlassgericht einen Testamentsvollstrecker bestimmen zu lassen.

Was macht ein Testamentsvollstrecker?

Der wesentliche Zweck der Testamentsvollstreckung liegt in der Erfüllung des testamentarischen Willens des Verstorbenen. Um dies zu bewerkstelligen erhält der/die Vollstrecker/in je nach konkretem Fall diverse Rechte, um die übernommene Vollstreckungspflicht zu erfüllen – bis die Testamentsvollstreckung vollständig durchgeführt wurde. Die Rechte rund um den Umgang mit dem Nachlass können von einfacher Beaufsichtigung des Nachlasses bis hin zur Veräußerung materieller Güter im Sinne der Erben und Gläubiger reichen und ergeben sich aus dem formulierten Wunsch des Erblasser oder seiner Ermächtigten.

Es ist die Aufgabe des Testamentsvollstreckers für die Umsetzung des Letzten Willens des Erblassers auch gegen mögliche Widerstände zu sorgen. Die Anweisungen im Testament sind die einzige verbindliche Richtschnur für den Testamentsvollstrecker.

Testamentsvollstreckerin Katja Habermann

Als zertifizierte Testamentsvollstreckerin und Fachanwältin für Erbrecht sorgt Frau Rechtsanwältin Habermann für die korrekte Umsetzung des testamentarischen Willens des Verstorbenen. Frau Rechtsanwältin Habermann übernimmt gerne die verantwortungsvolle Aufgabe als Testamentsvollstreckerin – nicht nur in Hinsicht ihrer Qualifikation als Fachanwältin für Erbrecht, sondern auch als Mitglied des Netzwerkes deutscher Erbrechtsexperten, der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V. und des Instituts für Erbrecht e.V..

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